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Feuchtigkeitsregulierung für Kolophonium

Kolophonium altert, indem es austrocknet. Um es geschmeidig zu halten, muss man für ausreichende Feuchte sorgen – das ist gar nicht so einfach, denn wenn Kolophonium zu viel Feuchtigkeit absorbiert, wird es „matschig“.

Raucher haben das selbe Problem mit Tabak. Für Zigarren werden kleine Tütchen mit gelartigem Material angeboten , das für den Feuchtigkeitsausgleich sorgen soll. Auch Produkte wie der „Rosin Saver“ verwenden diese Tütchen.

Nachhaltiger (weil immer wieder verwendbar) sind kleine Tonscheiben. Man legt sie für ein paar Minuten in Wasser und lässt sie sich vollsaugen. Dann nimmt sie heraus, tupft sie ab und legt sie zusammen mit dem Kolophonium in ein Schraubglas (eine gute Größe hat z. B. Meerettichpaste).

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Der Tonabnehmer-Testbass

Tonabnehmer, die unter den Stegfuß geklemmt werden, lassen sich recht einfach mal eben schnell auf dem eigenen Bass ausprobieren. Schwieriger ist das Ausprobieren bei Tonabnehmern, für die der Steg umgebaut, oder wo der Tonabnehmer an den Steg angepasst werden muss. Um unseren Kunden dennoch einen Eindruck vom Klangcharakter dieser Pickups geben zu können, haben wir sie alle auf einem Bass montiert. Wir haben mit diesem Bass auch Aufnahmen erstellt – das war 2011 und ist damit schon etwas länger her, aber im Prinzip sind die Aufnahmen noch immer aktuell. Deswegen bekommen sie hier auf unserer neuen Website nochmal einen eigenen Blogbeitrag.

Die Tonabnehmer-Signale gingen dabei direkt ins Mischpult (teilweise mit einem Lehle Sunday Driver XLR zur Impedanz-Anpassung vorgeschaltet). Keine Klangregelung oder Effekte, nur der trockene Tonabnehmer-Klang. Für eine CD-Aufnahme hätte man sicherlich den Klang weiter optimiert und den jeweiligen Eigenschaften der Tonabnehmer mit angepassten EQ-Einstellungen Rechnung getragen – darauf habe ich hier bewusst verzichtet. Auf der Bühne hören sich die Tonabnehmer also sicherlich anders an: Amp und Lautsprecher färben den Sound, und natürlich spielt auch die Raumakustik eine Rolle. Diese Aufnahmen geben also nicht wieder, wie sich ein Tonabnehmer über einen Amp verstärkt auf der Bühne anhört.

www.soundcloud.com/landomusic

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Vakuum-Pads statt Gaffa

Ein Kunde war bei einem Gig in der Verlegenheit, sein Smartphone als Spickzettel benutzen zu müssen. Das dazu verwendet Gaffa-Tape hinterließ beim Abziehen allerdings einige hässliche Krater im Lack des Basses. 
Gefahrloser für den Lack eines Kontrabasses sind wiederverwendbare Klebe-Pads, wie sie zum Beispiel zur Befestigung auf Auto-Armaturen angeboten werden. Diese Klebepads arbeiten nicht mit Klebstoff, sondern Vakuum, und hinterlassen somit keine Kleberückstände auf dem Bass. Je nach Zustand des Lacks sind auch sie sicher nicht ganz gefahrlos, aber meine Tests auf verschiedenen Instrumenten ergaben keinerlei Probleme beim Entfernen dieser Pads.

Der renommierte Dübel-Hersteller Fischer bietet solche Vakuum-Pads mit Klett-Rückseite an. Pro Set liegt die angegebene Haftkraft bei 5 kg.