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Statistik: Musikfachhandel in Deutschland

1288 „Musikfacheinzelhändler“ gibt es in Deutschland – und wir als Kontrabass-Atelier sind einer davon. Während das Umsatzvolumen der Branche von 2020 bis 2024 insgesamt um 17 % gestiegen ist, verteilt sich dieser Umsatz aber auf immer weniger Marktteilnehmer.

2024 gab es in Deutschland neun Fachhändler mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Mio Euro – diese neun entsprechen 0,7 % der Fachhändler. Und auf diese nicht einmal 1 % der Händler entfielen 2024 über 70 % des Umsatzes – Tendenz steigend. Und während der Umsatz insgesamt stieg, verzeichneten die kleinen und mittelgroßen Einzelhändler (also jene mit 100.000 bis 5 Millionen Euro Jahresumsatz) zusammengenommen einen Umsatzrückgang um 19 Millionen Euro bzw. um knapp 5 % – bei einem gleichzeitigen Rückgang der Unternehmenszahlen um 1 %.

Auch regional sind die Unterschiede groß; die Musikalienhändler verteilen sich sehr unterschiedlich über die Bundesländer. In Mecklenburg-Vorpommern gibt (gab?) es nur ganze sieben Firmen, während es in Bayern noch 290 Betriebe gibt, unter ihnen auch der weltweit umsatzstärkste Musikalienhändler mit alleine (!) 1,53 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

Aber auch die Gruppe der kleineren Händler ist sehr heterogen: „Der hohe Anteil an Betrieben mit einem Jahresumsatz unter 100.000 Euro (2024: 39 % aller Unternehmen) deutet darauf hin, dass sich viele professionelle und Amateurmusiker:innen nebenberuflich als Händler betätigen und hierfür einen Gewerbeschein beantragt haben, durch den sie als steuerpflichtiges Unternehmen in die Statistik eingehen“, erläutert das MIZ die Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Quelle: MIZ